Jan K ristof Schliepstuhl rueckwaertsFoto: Orkarin Fotografie

Charakter- & Jugendlicher Heldentenor

Jan Kristof Schliep studierte Operngesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. G. Faulstich. Bereits während des Studiums gastierte er am Theater Lübeck in Schostakowitschs „Die Nase“ (R: J. Peters-Messer) sowie Offenbachs „Die schöne Helena“ (R: A. Pilavachi) und am Stadttheater Hildesheim in Kálmáns „Gräfin Mariza“ als Zsupán und Henzes „Der junge Lord“ als Prof. v. Mucker (R: H.-P. Lehmann).

Nach seinem Gesangsstudium war Jan Kristof Schliep neun Jahre lang festes Ensemblemitglied am TfN · Theater für Niedersachsen Hildesheim. Zunächst vorrangig als Spiel- und Buffotenor engagiert, bewährte er sich schnell auch im Charakterfach. Sein Rollenspektrum – insgesamt waren es in den neun Jahren über 40 Produktionen – umfasst Partien wie Monostatos (Mozart: „Die Zauberflöte“ | R: Volker Vogel), Knusperhexe (Humperdinck: „Hänsel und Gretel“), Bob Boles (Britten: „Peter Grimes“ | R: F. v. Laecke) und David (Wagner: „Die Meistersinger von Nürnberg“ | R: H.-P. Lehmann).

Rollen in selten gespielten Werken wie Ullmans „Der zerbrochene Krug“ (Gerichtsschreiber Licht | R: W. Gropper) oder Orffs „Der Mond“ (Erzähler | R: J. Reitmeier) und das Traumfresserchen in W. Hillers gleichnamiger Oper (R: A. Heil) sind ebenfalls in seinem Repertoire zu finden. Er ist Träger des Künstlerpreises der ‚Freunde des Theaters für Niedersachsen‘ für „herausragende künstlerische Leistungen“.

Im Herbst 2016 beendete Jan Kristof Schliep das Festengagement am TfN und spezialisiert sich seit dem als freischaffender Sänger noch mehr auf Rollen des Charakter- und jugendlichen Heldentenorfachs. Diese zunehmende Spezialisierung begleitet seit mehreren Jahren der Operncoach Axel Heil (Hannover).

In der Spielzeit 2016/17 gastierte er in Busonis „Doktor Faust” (Beeltzebuth/1. Wittenberger Student | R: U. Schwarz) an seinem früheren hildesheimer Stammhaus. In der Spielzeit 2019/20 war er in der Barockoper „Croesus“ von R. Keiser als Elcius noch einmal am TfN zu Gast. Regie führte die flämische Barockspezialistin Sigrid T’Hooft.

2019 sang Jan Kristof Schliep Tamino (Mozart: „Die Zauberflöte“ | R: J. Korving) in der Erstaufführung der niederländischen Übersetzung von Jan Rot und sang mehrere Rollen in Chiel Meijerings zeitgenössischer Oper „St. Louis Blues“ (R: J. Kriek) mit dem orkest de ereprijs, einem der renommiertesten Ensemble für Neue Musik in den Niederlanden.

Im Rahmen von Meisterkursen arbeitete Jan Kristof Schliep zuletzt mit dem Tenor Prof. Arnold Bezuyen (Graz) und Jendrik Springer (Wien) sowie regelmäßig mit dem Repetitor Christoph Stöcker (Düsseldorf). Er ist Mitglied der Künstlervereinigung ensemble artists e. V. und lebt zur Zeit in Nijmegen (NL).

Einen Lebenslauf mit Repertoireliste als pdf-Datei zum Download finden Sie hier: CV und Repertoire Oper

Jan K ristof Schliep

Dipl.-Opernsänger

Zwanenstraat 54
6545 AZ Nijmegen
Niederlande

KvK-Nr.: 6967 5155

K  ontakt

Telefon: +31  6  5145 5154

E-Mail:

www.jankristofschliep.com

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